Letztes Afterwork-Konzert mit den ********SUPERPLUCKERS ******** Montag, 4. Sept. 2017 um 19.00 Uhr!

Bilder, Bilder, Bilder    … des tollen letzten Afterworkkonzert in der Räuberhöhle für 2017

Die Sommerferien neigen sich langsam dem Ende zu. Einher geht das Schlusskonzert der bisher sehr erfolgreichen Montagskonzertreihe in der Ravensburger Kultkneipe Räuberhöhle.

superpluckers

Einen sicher krachenden Abgang werden die überaus sympathischen Punk-Rocker von SUPERPLUCKERS am Montag, 04.09.2017 ab 19 Uhr dem Publikum bescheren. Sie gelten als Erfinder des Schweinerocks und können auf eine über 20-jährige Bandkarriere zurückschauen. In ihren Shows vereinen sie Punk und Pop zu einem schweißtreibenden Herrengedeck. Bereits im Dezember 2014 begeisterten Sie ihr Publikum in der Räuberhöhle. Damals wurde von ihnen jeder Song als Protestsong angekündigt ☺ und sie gaben alles bis zum letzten Akkord. Ein Muss für Alle, die gerne fetten Sound auf ihre Ohren lieben!

Michael Stirner begeistert beim vorletzten Afterwork-Konzert

Der Newcomer Solokünstler Michel Stirner begeisterte beim letzten Afterwork-Konzert, am Montag, 28. August 2017, wie bereits schon beim internationalen 1. Maifest in der Räuber-höhle,  erneut mit Loops und Samples das Publikum. Bei bestem Sommernachtswetter fand das Konzert widererwartend doch im Hinterhof der Räuberhöhle statt.

Schaut Euch die Fotos made by Made an

Montag, 21.08.2017 – ab 19.00 Uhr – „JuHu“ – unplugged –

Hier sind die Fotos für Euch :)

Nächstes Afterwork-Open-Air-Konzert im Hinterhof von der Höhle

Die Biberacher Zweimannband „JuHu“„Junge Hunde“ (eigentlich müsste sie „AlSä“, für „Alte Säcke“ heißen ☺ ). Peter Zoufal (git, voc) und Klaus-Peter HAfterworkarbort (drums), eine der besten Musiker Oberschwabens spielen ausschließlich Lieder von Westernhagen, Grönemeyer und Lindenberg. Einen gewissen Bekanntheitsstatus haben die zwei Musiker bereits durch ihre Mitgliedschaft in zahlreichen oberschwäbischen Bands erlangt. Lediglich mit Akustik-Gitarre, Stimme und Cajon-Drums im Gepäck laden die zwei Musiker ihr Publikum zu einer spannenden Reise durch die größten Hits der drei deutschen Rock- und Poptitanen ein und beweisen, dass bei den Grö-Li-We-Songs auch eine minimale Instrumentierung eine außerordentliche Wirkung entfalten kann. Junge Hunde beißen nicht, sondern sorgen für tierische Abfahre, Spaß und Stimmung. Und dies ohne elektronische Pomade und Gleitmittel, dafür spürbar gefühlsecht und mit ungeahnten Erregungskurven.

Montag, 14. August 2017

                !!! Schaut Euch hier die Bilder dieses tollen Konzertabends an :) !!!

10_KIWISEXDie Legende lebt! – KIWISEX live in der Räuberhöhle!kiwisex

Dieses Jahr wartet der Sommer mit einer musikalischen Sensation auf.
Am Montag, 14.08.2017 spielt die Band „KIWISEX“ ihr erstes Konzert, seit über 25 Jahren. Stattfinden wird dieses Highlight in der Kultkneipe Räuberhöhle in Ravensburg.

KIWISEX war in den 80iger Jahren sicher die wildeste und abgefahrenste Independent-Band Oberschwabens. An ihr scheiden sich bis heute, wie bei keiner anderen Musikgruppe, die Geister. Frech, laut und rebellisch war ihr Markenzeichen. Legendär war ihr Auftritt beim Umsonst & Draußen-Festival in Bad Waldsee. Neben jeder Menge alter Fernseher, die durch ihr ständiges Rauschen auf der Bühne Kritik an der medialen Verblödung der Gesellschaft äußern sollten, prangten am Bühnengerüst zwei abgeschlagene Stierköpfe. Beim Konzert selber übergoss sich Sänger Johnny Morphin, alias Johnny Sturm, mittlerweile langjähriger Betreiber der Disco DOUALA in Ravensburg, mit roter Dispersionsfarbe und verwandelte so den Auftritt in eine „Schlachthof anonym Performance“. Ein Teil der Besucher, vor allem Eltern mit kleinen Kindern, waren entsetzt über den anarchistischen Auftritt. Bespritzt mit „Stierblut“ erstatteten sie Anzeige. Um vor dem Konzert an die Stierköpfe zu gelangen, musste damals Johnny den Kopfschlächtern im Ravensburger Schlachthof bei der Arbeit zusehen. Nach dem Skandalkonzert gingen die zwei Stierkopfe mit KIWISEX auf die Sommertour nach Hamburg. Nur in leere Ölfässer gepackt und mit einem Deckel verschlossen, wurden sie bei sommerlichen Temperaturen, bei den folgenden Konzerten zu wahren Gestankexponaten.

Aber nicht nur durch schräge Töne und skurrile Auftritte machte sich die Band einen Namen. Als Johnny wiederholt von großen, interessierten Plattenfirmen eine Absage per Brief erhielt, stand jedes Mal auf der Briefunterseite der Spruch der Musikbranche
„HOME TAPING IS KILLING MUSIC“. Aus Frust über die Scheinheiligkeit der Plattenfirmen kreierte er spontan den Spruch „HOMEFUCKING IS KILLING PROSTITUTION“. Dieser erlangte schnell bundesweite Popularität. Noch heute gibt es Kneipen auf dem Kiez in St. Pauli, wo der Aufkleber an der Theke prangt. Nochmals abgewandelt wurde später der Spruch durch den legendären Ravensburger Friseur Gerhard Jeschke, der daraus „HOMECUTTING IS KILLING SALON JESCHKE“ machte.

In den 80igern durchlebte KIWISEX viele Umbesetzungen. Immer war das Geld knapp und Plattenveröffentlichungen standen meist auf der Kippe. Die Veröffentlichung der erste Single von KIWISEX „Tele-Communication“ war Alex Köberlein von Grachmusikoff/Schwoißfuaß zu verdanken. Es folgten vier weitere Singles und eine LP. Nicht nur in Hamburg gab „KIWISEX“ Konzerte, sondern in Europa und Übersee. Dazu gehörten Auftritte in London und New York. Johnny „Morphin“ hatte als Cosmopolit zeitweise sogar seinen Wohnsitz in London.

Beim Konzert in der Räuberhöhle, werden zwei Bandmitglieder von der damaligen Besetzung, die meist als Trio auftrat, auf der Bühne stehen. Johnny als Sänger und Joe O Miller aus Kempten am Bass. Verstärkt werden sie durch Cryil an Gitarre und Keybord und einem Schlagzeuger. Musikalisch werden sie den Abend mit handgemachtem Indierock, angelehnt an Audioslave und Soundgarden, sowie elektronischen Backbeats, bestreiten. Für alle Besitzer von einem KIWISEX-Vinyltonträgern gibt es an diesem Abend die besondere Aktion diese signieren zu lassen!

Aber es ist ja nicht so, dass Johnny seit 25 Jahren von der Bühne vollkommen verschwunden wäre. Mit seiner Elektro-/Technogruppe „KX Noizsystem“ tourte er als Zwei- oder Dreimannband, seit den 90iger Jahren, durch Clubs und Discos. Insgesamt veröffentlichte er mit „KX Noizsystem“ in 17 Jahren 18 Singles und EP’s. So gehörten auch Auftritte in seinem eigenen Club DOUALA dazu, den er nunmehr seit 22 Jahren betreibt. Johnny ist ein wahrer Network-Künstler. Anfang der 90iger brachte er seine eigene Independent-Musikzeitung, mit dem Namen „STRICH“ heraus, die wöchentlich erschien und im gesamten deutschsprachigen Raum verteilt wurde. Produziert wurde das Magazin in der berüchtigten WG in der Villa in der Federburgstraße. Eigentlich wohnten dort nur sechs bis acht Leute. Meist nächtigten aber dann doch über 20 Leute und das gleich über einen längeren Zeitraum hinweg. So war die Produktion des Magazins durchweg chaotisch. Eigentlich sollte sich die Zeitung über Anzeigen finanzieren. Nach 17 Ausgaben war dann Schluss. Aber die zahlreichen Kontakte zu Musikern blieben bestehen und der Kultstatus von KIWISEX tat sein übriges. So ist es nicht verwunderlich, dass sich bereits viele Musikgrößen und DJ im DOUALA die Klinke in die Hand gaben. Mit dabei so namhafte Namen wie Fritz Kaltbrenner, Marten Hørger, Dr. Motte, Robin Schulz, The Young Gods, Die Goldene Zitronen, Enno & Hayo von Deichkind, Monika Kruse, Smudo, Klangkarussell, Ata, u.v.m.

Ein weiteres markantes Projekt von Johnny, an das sich viel ältere Mitbürger in Oberschwaben gerne erinnern, war in den 80-iger Jahren das „Institut für Nachtfalterforschung“. Im damaligen alten WLZ-Gebäude In Ravensburg, direkt gegen über dem Bahnhof, war es ein Treffpunkt für alle Nachtschwärmer. Eigentlich gedacht als Proberaum für KIWISEX, fanden dort regelmäßig Partys bei Kerzenlicht statt. Die einzige Steckdose in dem Kellerraum, der nur über eine zweigeschossige Wendeltreppe zu erreichen war, gehörte einem Flipper. An diesem wurden mit Kassettenrekorder die ersten Samples für die erste KIWISEX-Schallplatte aufgenommen. Geprobt wurde übrigens in dem Keller nie.

All die Geschichten rund um Johnny Sturm und KIWISEX würden diesen Beitrag sprengen. Umso mehr darf man gespannt sein, wie sich die Altmusiker am Montag, 14.08.2017 ab 19 Uhr in der Räuberhöhle präsentieren.

Text: Made Höld

Absage: Afterwork-Konzert – Montag, 7. August 2014

Nach langer Überlegung müssen wir das für morgen (Montag, 07. August 2017) im Räuberhöhlengarten geplante Afterwork-Konzert mit „Dionysos Ashweed“ leider absagen.
Die Stadt hat zur Auflage gemacht, dass das Konzert nur in der Räuberhöhle, bei komplett geschlossenen Fenstern und Türen, stattfinden darf. Da es morgen warm und schön wird, mag sicher niemand drinnen sitzen und deshalb wird das Konzert im Herbst nachgeholt.
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Schaut Euch zum Trost die Bilder vom 1. After-Work-Konzert: The A.Roth Band

Montag, 31.07.2017 – Afterwork-Konzert

„The A.Roth Band“ rockt in der Räuberhöhle
In den Sommerferien wird es in der Kultkneipe Räuberhöhle in Ravensburg jeden Montagabend ab 19 Uhr ein Afterwork-Konzert bei freiem Eintritt geben. Lediglich ein Hut wird, bei den hoffentlich zahlreichen Gästen, die Runde machen. Bei schönem Wetter werden die Musiker im romantischen Hinterhof, bei Regen direkt in der Kneipe, auftreten.

Den Anfang machen am Montag, 31.07.2017 um 19 Uhr
die Combo-Mitglieder von  „The A.Roth Band“.IMG_1370

Seit 2008 spielen sie in wechselnder Besetzung geradlinigen Blues Rock im Stile von Deep Purple, Kenny Wayne Sheperd oder Hermann Brood. Dieses erlesene Repertoire wird durch eigene und erfrischende Kompositionen ergänzt. Die bekannteste Eigenkomposition ist sicherlich der „Fledermaus Song“, der anlässlich des Neubaus der skurilen und umstrittenen Fledermausbrücken rund um Biberach im Jahr 2014 entstand. Handgemachte und geradlinige Rock Musik der Jungs aus dem Raum Biberach, Laupheim und Ochsenhausen mit überraschenden Momenten und ohne „Cover Band Klischees“ rocken jede Bühne bis zum Anschlag. Den Auftritt in der Räuberhöhle werden die Bandmitglieder in ihren Fledermauskostümen bestreiten. Außerdem wird es in der Pause ein Kurzreferat zu den Biberacher Fledermausbrücken geben.

Alle weiteren Montag-Afterwork-Konzerte in der Räuberhöhle werden laufend hier, im Blix und in der Szene Kultur bekannt gegeben.

Afterwork